10 Fragen an... Landrat Olaf Schade

Veröffentlicht am 27.09.2019 in Jusos
 

Mit unserer Katagorie "10 Fragen an..." wollen wir euch uns als Jusos, aber auch politische Akteure außerhalb der magischen Bioklippe von 35 Jahren (Ende der Juso-Mitgliedschaft) vorstellen.

Dieses Mal in einer special Edition mit Landrat Olaf Schade, der selber 1989 - 1992 Vorsitzender der ENJusos war und von SPD und Grünen auch für die Wahlen 2020 als Landratskandidat aufgestellt wurde.

Von Daniel Achenbach 

1. Auf was bist du besonders stolz, von dem, was du als Landrat erreicht hast?

Besonders stolz bin ich auf einige Maßnahmen, in der unserer Kreis Vorbild für andere ist. Wir haben die größte nicht kommerzielle Ausbildungsmesse Deutschlands, sind Vorbild für die Steigerung von Energie Effizienz in Unternehmen, unser Kommunales Integrationszentrum gilt als beispielhaft und die Sozial - und Bildungsberichte, die Daten bis in die Quartiere herunterbrechen, haben ganz neue Transparenz über politische Informationen gebracht.

2. Was sind die größten Herausforderungen für den ENKreis in den kommenden Jahren?

Im Ennepe Ruhr Kreis achten wir auf die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen und den sozialen Zusammenhalt. Im beiden Themenfeldern liegen große Herausforderungen. Wir müssen aktiv gegen den Klimawandel arbeiten und gleichzeitig darauf achten, dass im Grundlegenden Umbau der Digitalisierung niemand auf der Strecke bleibt.

3. Welche Ziele verfolgst du als Landrat in den nächsten fünf Jahren?

Meine Ziele richte ich an den oben genannten Herausforderungen aus. In einem Thesenpapier habe ich Ziele genauer ausgearbeitet.

4. Jeder hat ja so seine Geschichte, wie er bei den Jusos gelandet ist. Wie war es bei dir? Warum bist politisch geworden?

Ich komme aus einer politischen Familie. Zu den Jusos bin ich im Rahmen des Hattinger Hüttenkampfs gekommen. Durch die Schließung des mit Abstand größten Arbeitgebers drohte ganz Hattingen ein Armenhaus zu werden, wie es damals hieß. Damals spürte ich, wie wichtig politische Gestaltung des Strukturwandels war und bis heute ist.

5. Was ist der Unterschied zwischen den ENJusos zu deiner Zeit als du Vorsitzender warst und den heutigen?

Ich war Anfang der 1990iger Jahre Vorsitzender der EN Jusos. Das war kurz nach dem Zusammenbruch des Ostblocks und der deutschen Einheit. Damals wurde wegen des großen Wandels in der Welt noch stärker über grundlegende Fragen von Gesellschaft, Wirtschaft und Demokratie gesprochen. Auch wenn wir uns vielleicht stärker mit Theorie befasst haben, Spaß hat Juso-Arbeit schon damals gemacht.

6. Was macht ein Landrat eigentlich an einem freien - für ihn perfekten - Tag ganz ohne Politik?

An einem perfekten Tag verbringe ich Zeit mit meiner Frau, fahre Fahrrad, bin auf einem gut sortierten Flohmarkt, höre Platten, lese ein Buch und treffe mich mit Freunden bei gutem Essen und Trinken.

7. Und jetzt stelle dir vor, du könntest dir einen Wunsch erfüllen. Welcher wäre das in Bezug auf den ENKreis?

Gesundheit, Arbeit und Freude für alle.

8. Was war deine erste Schallplatte und welche war deine bislang neuste?

Meine erste Platte war eine Single "Wumms Gesang- Ich wünsch mir eine Miezekatze..", meine bislang letzte Vinyl LP war das Reissue von Queen, Live at Wembley 1986.

9. Hattingen ist die coolste Stadt im Kreis, weil..?

Von allen neun coolen Städten im Kreis, jedem seine Heimatstadt am coolsten vorkommt.

10. Dein Herz schlägt im Kreis, weil..?

Ich die Menschen, die Städte und die Landschaft mag und ich hier zu Hause bin.

 

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