Pressemitteilung Kühnerts Kapitalismuskritik

Veröffentlicht am 04.05.2019 in Bundespolitik

Mit großem Interesse verfolgen die Jusos Ennepe-Ruhr die im Moment ablaufende Sozialismus-
Debatte, die vom Juso-Chef Kevin Kühnert (29) in einem Interview mit „Die Zeit“ Anfang Mai
losgestoßen wurde. In diesem Interview stellte Kühnert unter anderem die Idee in den Raum,
Konzerne zum Gemeinwohl zu kollektivieren, um so der Allgemeinheit zu dienen. Die Jusos aus dem ENKreis stellen sich nun hinter Kevin Kühnert und seinen Gedanken.
 

„Zunächst einmal freut es uns, dass sich nun die Gesellschaft und alle Parteien mit der Frage der sozialen Gerechtigkeit auseinandersetzen und der erste Anstoß dazu wieder von unserem Bundesvorsitzenden Kevin Kühnert kommt“, kommentiert Martha Sonström, stellvertretende Vorsitzende der EN-Jusos, die Debatte.
Als Unterbezirk unterstützen die ENJusos den Bundesvorsitzenden im Diskurs über gerechteres Leben in Deutschland. Kühnert stelle sich die Frage, wie sich der Staat und vor allem die Wirtschaft verändern müssen, damit sich das Leben der Bürger*innen in Deutschland verbessert.
Die aufgekommene Empörung über die Kapitalismuskritik Kühnerts und seinen Ideen zu einem demokratischen Sozialismus verwundert die Jusos, die den Begriff "Sozialist*innen" bereits im Namen tragen. Als Jusos stünden sie für die Diskussion der Verteilungsfrage, Gerechtigkeit und für einen Sozialismus, der auf der Demokratie aufbaut!
„Kevin Kühnerts Gedanken sollten nicht auf mögliche Enteignungen reduziert werden, denn es geht um etwas viel Grundsätzlicheres - nämlich um die faire Verteilung von Kapital und das Schaffen einer gerechteren Gesellschaft, in der nicht eine kleine Minderheit vom Kapitalismus profitiert, während ein Großteil der Bürger*innen sich Gedanken um die Finanzierun ihrer Wohnung machen muss. Daher finden wir es toll, dass Kevin Kühnert mit diesen Themen einen solchen Hype erzeugen konnte und Deutschland nun über Verteilung zum Zwecke des Allgemeinwohls diskutiert.“, bewertet der Vorsitzende der ENJusos Leon Reinecke die Situation.

 
 

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