Pressemitteilung: Jusos wollen Ennepe-Ruhr-Kreis zum sicheren Hafen machen

Veröffentlicht am 31.07.2019 in Presse

Für humane Fluchtbedingungen und gegen das Sterben auf dem Mittelmeer sprechen sich nun die Jusos Ennepe-Ruhr aus. Sie fordern, dass sich der Ennepe-Ruhr-Kreis der Bewegung „Seebrücke“ anschließen und sich zum „sicheren Hafen“ für Geflüchtete ernennen soll.

Die Initiative „Seebrücke“ kämpft für die Unterstützung der Seenotrettung im Mittelmeer, für langfristig angelegte Aufnahmeprogramme, die insbesondere auch die Bildung der Ankommenden mit bedenken oder für eine menschenrechtskonforme Migrationspolitik. Europaweit beteiligen sich Städte und Kommunen bereits an dem Programm. Seit diesem Jahr ist auch Wetter ein „sicherer Hafen“, aber auch Landkreise können sich beteiligen und genau das fordern die Jusos. 
Die stellvertretende Vorsitzende, Martha Sonström, erklärt: „Die Kriminalisierung von Seenotrettung ist für uns nicht hinnehmbar. Laut UNO ertrinken jeden Tag mindestens vier Menschen im Mittelmeer und Europa schaut einfach weg oder einzelne Länder nehmen diejenigen fest, die Menschenleben retten. Die unmenschlichen Bedingungen müssen ein Ende haben. Unser Kreis sollte sich mit lauter Stimme gegen das Unrecht einsetzen und als Beispiel vorangehen, indem wir, wann immer nötig, eine schnelle und unkomplizierte Aufnahme gewährleisten können.“
Ihre Forderung wollen die Jusos auch auf dem Parteitag der SPD Ennepe-Ruhr nächsten Monat einbringen und diese auffordern, sich der Position anzunehmen.   

 

 
 

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