Pressemitteilung: Jusos Ennepe-Ruhr fordern Klimanotstand von Kreisstädten

Veröffentlicht am 02.06.2019 in Umwelt

Die Jusos Ennepe-Ruhr haben alle SPD Stadtratsfraktionen und die des Kreistagsfraktion dazu aufgefordert den Klimanotstand in ihrer Stadt bzw im Kreis auszurufen. Dazu haben sie Kontakt mit den entsprechenden Fraktionsvorsitzenden aufgenommen. Für die Jusos ist der Climate Emergency der Beitrag, den die Kreisstädte zur Bekämpfung des Klimawandels leisten sollen. 

Konkret fordern die Jusos von den Fraktionen, dass sie einen Antrag vorbereiten, der, wie auch schon z.B. in Münster, den Climate Emergency ausruft, womit die Städte und der Kreis sich dazu verpflichten würden, alle Maßnahmen auf ihre ökologische Sinnhaftigkeit und Vertretbarkeit zu überprüfen und der menschengemachte Klimawandel anerkannt wird. Der Klimaschutz würde somit prioritär behandelt werden. Des Weiteren wollen die Jusos, dass die SPD Fraktionen sich für ein Klimaschutzgesetz auf Bundesebene stark machen, welches die Forderungen des Pariser Klimaabkommens übertrifft und alle Städte Klimaschutzpläne aufstellen bzw diese auf ihre Aktualität prüfen.
„Die Ausrufung des Klimanotstandes durch die SPD Fraktionen ist eine wichtige Zukunftsfrage. Wir müssen unsere Grundlage zum Leben bestmöglich schützen und wenn es nötig ist, auch Abstriche bei einzelnen Maßnahmen machen, um unseren Planeten zu bewahren. Der Kreis und die Städte werden, wenn sie den Notstand ausgerufen haben, nicht die Welt retten, und auch wenn das Land oder der Bund den Notstand ausriefen, würde auch das nicht reichen den Klimawandel zu besiegen, aber es ist unser Teil eines Ganzen – ein kleiner Schritt in die richtige Richtung.“, erklärt Juso Vorsitzender Leon Reinecke. Seine Stellvertreterin Martha Sonström ergänzt: „Der Antrag ist ein Entgegenkommen gegenüber der Jugend. Wir nehmen ihre Belange ernst und wollen zusammen für besseren Klimaschutz kämpfen. Die SPD muss sich dem Klimaschutz als großes Thema annehmen und darf es nicht als Hinterhereilen hinter Grünen-WählerInnen abtun.“

 

 
 

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