PM Armut in Deutschland

Veröffentlicht am 31.05.2008 in Bundespolitik

Armut in Deutschland muss bekämpft werden

Zur Vorstellung des Armuts- und Reichtumsberichts erklärt der stellv. Juso-Landesvorsitzende Nils Roschin:

Der Dritte Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung macht wieder einmal deutlich, dass die Schere zwischen Arm und Reich in Deutschland viel weiter auseinander klafft, als viele meinen.

Es kann nicht sein, dass in Deutschland, die Zahl der Millionäre stetig zunimmt, im Gegenzug aber jeder achte in Deutschland, einem der reichsten Länder der Welt, in Armut oder an der Grenze des Existenzminimums lebt.

Der stellv. NRW Juso-Landesvorsitzende Nils Roschin fordert die Bundes- und Landesregierungen nun dringend auf, Armutsbeauftragte in Bund und Ländern zu berufen, die sich Sozial-, Arbeitsmarkt-, Gesundheits- und Bildungspolitik gleichermaßen annehmen und diese koordinieren.

Es ist beschämend, dass fast jedes vierte Kind in NRW inzwischen in einkommensarmen Familien lebt sowie über 700.000 der Minijobber in Deutschland über 65 Jahre über das Rentenalter von 65 hinaus für ihre Existenz arbeiten müssen.

Darum fordern wir Jusos neben einer grundlegenden Überarbeitung des deutschen Steuersystems, die Anhebung der Harz IV Regelsätze, die Streichung der Sanktionsmöglichkeiten gegenüber Arbeitslosen sowie die Förderung der Chancengleichheit im Bildungswesen durch den flächendeckenden Ausbau von Ganztagsbetreuung und Ganztagsschulen, Lernmittelfreiheit sowie die Bereitstellung von kostenloser Schulverköstigung.

 
 

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