Kommentar: Entscheidung gegen Trump - Die Wahlen in den USA

Veröffentlicht am 09.11.2020 in Allgemein
 

Am vergangenen Dienstag hat die US-amerikanische Bevölkerung einen neuen Präsidenten gewählt. Seit Samstag ist sicher: Sein Name ist Joe Biden. Für die meisten Beobachter war es wohl wenig überraschend, dass die Auszählung, aufgrund der Fülle von Briefwählern, bei der diesjährigen Wahl länger gedauert hat als erwartet. Die Reaktionen auf die vorläufigen Ergebnisse könnten unterschiedlicher nicht sein.Am vergangenen Dienstag hat die US-amerikanische Bevölkerung einen neuen Präsidenten gewählt. Seit Samstag ist sicher: Sein Name ist Joe Biden. Für die meisten Beobachter war es wohl wenig überraschend, dass die Auszählung, aufgrund der Fülle von Briefwählern, bei der diesjährigen Wahl länger gedauert hat als erwartet. Die Reaktionen auf die vorläufigen Ergebnisse könnten unterschiedlicher nicht sein.

 

Von Joe de Haas

 

Mehr als einmal wurde Wahlfälschung als möglicher Grund der Verzögerungen ins Feld geführt und Donald Trump, Vorzeigekapitalist und momentaner Präsident der Vereinigten Staaten, ernannte sich kurzerhand über Twitter selbst zum Wahlsieger.

Die europäischen Regierungen gratulierten derweil nach und nach Joe Biden und Kamala Harris zu ihrem Wahlsieg.

Den beiden war es gelungen, die demokratische Partei gegen Trump zu einen und mehr Wähler als je zuvor für einen Präsidentschaftskandidaten zu mobilisieren. Aus der Berichterstattung vor während und nach der Wahl wurde deutlich, dass es wohl kein Wahlsieg für die Demokraten, sondern eine klare Entscheidung gegen Trump war.

Auch aus sozialdemokratischer Perspektive war Joe Biden zwar nicht der Wunschkandidat, aber es ist ihm gelungen mit Kamala Harris eine potentielle Vize Präsidentin zu gewinnen, die ihm die Unterstützung des progressiven Lagers seiner Partei sicherte.

Für die anstehenden Wahlkämpfe in Deutschland lässt sich hieraus nicht direkt etwas ableiten, denn der/die Vize-Kanzler:in stammt meist aus einer anderen Partei als der/die Bundeskanzler:in. Es wird in den nächsten Monaten, besonders für uns Jusos, aber wichtig werden einem eher konservativen Spitzenkandidaten ein klar progressives und zukunftsgewandtes Wahlprogramm an die Seite zu stellen, um uns sowohl in gesellschaftlichen als auch wirtschaftlichen Fragen mit abhängig Beschäftigten, Marginalisierten und Erwerbslosen zu solidarisieren.

 

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