Kommentar: Antifeministische Rückschritte sind nicht hinnehmbar!

Veröffentlicht am 31.10.2020 in Allgemein
 

Frauen die als Mörderinnen dargestellt werden, nur weil sie über ihren eigenen Körper
bestimmen - dass wird in Polen immer mehr zur Realität. Eines der bereits schärfsten
Abtreibungsgesetze in Europa wird durch das polnische Verfassungsgericht weiter verschärft,
wodurch Polen quasi Abtreibungsfreie Zone ist und es Frauen damit nur noch auf illegalem
Weg möglich ist über ihren eigenen Körper bestimmen zu können. Die regierende
konservative Partei PiS missachtet damit jegliche Selbstbestimmung der Frau über ihren
eigenen Körper.

 

Von Martha Sonström

Daraus entwickelte sich eine riesige feministische Bewegung in Polen, die wir mit voller
Solidarität unterstützten. Die vielen Frauen, die für ihre Selbstbestimmung auf die Straße
gehen, werden dabei massiv von der Polizei bedrängt und mit viel Gewalt konfrontiert. Die
Behörden versuchen mit fast allen Mitteln die Demonstrationen zu unterbinden. Wir alle
müssen diese Frauen unterstützen und gemeinsam für unsere Werte kämpfen, denn dies ist ein
erneuter Rückschritt Polens, ausgelöst durch die Regierung. Die PiS Partei verschärft nicht
nur das Abtreibungsgesetz und missachtet damit jegliche Frauen, sondern einzelne
Kommunen führten bereits sog. „LGBTQ+ freie Zonen“ ein, die vor Diskriminierung nur so
strotzen.
Wir Frauen waren Männer jahrtausendelang unterstellt und noch immer müssen wir für wahre
Gleichberechtigung kämpfen. In den letzten 150 Jahren haben wir Frauen viele Rechte
erkämpft. Antifeministische Rückschritte sind nicht hinnehmbar! Wir wollen echte
Gleichstellung und zu echter Gleichstellung gehört, dass wir Frauen frei über unseren Körper
entscheiden dürfen und uns niemand vorschreibt ob wir ein Kind behalten möchten oder
nicht. Wir Frauen sind nur uns verpflichtet und nicht Regierungen die uns einengen und zu
kinderwerfenden Hausfrauen machen wollen.
Wir müssen den Demonstrant*innen solidarisch gegenüberstehen und dürfen diesen
Rückschritt nicht weiter akzeptieren. Wir müssen für unsere Werte kämpfen und alle
Demonstrant*innen unterstützen. Wir stehen für internationalistischen Feminismus und für
uns gilt „My Body my choice!“

 

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