Gute Arbeits- und Ausbildungsbedingungen - ein Kernanliegen der Sozialdemokratie

Veröffentlicht am 09.09.2021 in Allgemein

Gute Arbeits- und Ausbildungsbedingungen sind für die Jusos, aber auch für mich, ein Kernanliegen der Sozialdemokratie. Alle Menschen sollen durch ihre Arbeit ein gutes Auskommen haben. 

 

Für junge Menschen ist der Weg in die Berufstätigkeit immer noch mit Hürden verbunden: Zu wenig Ausbildungsplätze oder aber die Abhängigkeit vom Geldbeutel der Eltern. Die Jusos setzen sich für eine Garantie auf einen Ausbildungsplatz für alle jungen Menschen ein und fordern darüber hinaus, dass jedes Unternehmen zukünftig Nachwuchs ausbilden soll odersich, wenn dies nicht möglich ist, solidarisch an der Finanzierung der Ausbildungen beteiligen. Ich begrüße es wirklich sehr, dass diese Forderung nach einer umlagefinanzierten Ausbildung ihren Weg in das Wahlprogramm der SPD gefunden hat. 

Viele Studierenden steht nach dem Studium, neben der oftmals schwierigen Suche nach einem Job, die Rückzahlung der BAföG-Schulden ins Haus – das weiß ich aus eigener Erfahrung. Ich finde die Juso-Forderung gut und wichtig, das BAföG endlich elternunabhängig zu gestalten und zu einem Vollzuschuss auszubauen. So können Studierende nach dem Abschluss mit einer Sorge weniger in das Berufsleben starten. 

 

Die Arbeitswelt wandelt sich ständig. Die technischen Fortschritte der letzten Jahre und Jahrzehnte sind einmalig in der Menschheitsgeschichte. Das Internet und die Künstliche Intelligenz haben seit den 2000er Jahren einen Siegeszug vollführt. Wir sind 24 Stunden am Tag durch das Smartphone im Internet – Netflix, Shoppen, Bankgeschäfte und Freunde treffen. Viele Menschen blicken mit Sorge anstatt Optimismus in die Zukunft. Sie haben Angst davor, den Anschluss zu verpassen, ihren Arbeitsplatz an eine Maschine zu verlierenoder dass betriebliche Entscheidungen von Algorithmen getroffen werden. 

Politik muss allen Menschen die Möglichkeit für lebenslange Fort- und Weiterbildung ermöglichen. Auch der Zugang zu Umschulungen muss vereinfacht werden. Alle Menschen müssen die Möglichkeit haben, auf dem Arbeitsmarkt auf Ballhöhe zu bleiben.

 

Die Zahl der Beschäftigten im Dienstleistungssektor übersteigt aktuell die Zahl der Beschäftigten im produzierenden Gewerbe bei weitem. Dennoch gilt heute immer noch: Die Arbeit an der Maschine wird besser bezahlt als die Arbeit am Menschen. Diese Schieflage muss sich ändern!

Die SPD muss sich an der Seite der Gewerkschaften für faire Löhne und gute Aufstiegsmöglichkeiten auch im Dienstleistungssektor einsetzen. 

Menschen, die sich in ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen, wie beispielsweise Minijobs und Werkverträgen befinden, profitieren von diesen kaum. Daher gehören diese Formen der Arbeitsverhältnisse dringend auf den Prüfstand. Parallel dazu müssen wir auch unsere sozialen Sicherungssysteme weiterentwickeln, damit sie den Herausforderungen unserer Zeit begegnen können.

Für all das möchte ich mich in Berlin einsetzen – gemeinsam mit den Jusos!

 
 

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