"Die ENJusos bleiben mein Herzens-UB" - Interview mit Leon zur Kandidatur für den Vorstand der NRW Jusos

Veröffentlicht am 20.09.2020 in Allgemein
 

Einstimmig haben wir Jusos Ennepe-Ruhr unseren Vorsitzenden Leon für den Landesvorstand der NRW Jusos nominiert. Wir drücken ganz fest die Daumen und sind sehr aufgeregt. Mit Leon wäre erstmals seit 11 Jahren ein Juso aus unserem Kreis im Vorstand der NRW Jusos.

Wie Leon über seine Kandidatur denkt, was er vor hat und wie es bei uns vor Ort weiter geht, darüber haben wir mit ihm gesprochen.

Von Daniel Achenbach

Leon, du bist von den ENJusos für den NRW-Landesvorstand nominiert worden. Anfang Oktober findet darüber die Abstimmung statt, durch die du dann ein Mitglied des LaVo werden kannst. Was hat dich zu dem Schritt bewogen?

Nun zuerst kann sich sagen, dass ich gemeinsam mit den Jusos in Hattingen, aber vor allem im Kreis viel bewegt habe. Wir konnten 7 neue Stadtverbände im EN-Kreis gründen. Jetzt ist die Zeit gekommen, diese Erfahrung weiterzugeben und damit einher geht eben der Schritt auf die höhere Ebene mit mehr Verantwortung. Dafür bin ich bereit, das traue ich mir zu. Ich möchte aus einem tollen Team kommend in einem neuen, tollen Team viel voranbringen!

Warum ist dafür jetzt der richtige Zeitpunkt?

Das hat mehrere Gründe: Einerseits hat es jetzt nach der Kommunalwahl als tollen und runden Abschluss gepasst und andererseits wird der LaVo schlicht alle zwei Jahre gewählt und dieses Jahr ist es wieder so weit.

Nichtsdestotrotz bleibe ich dem EN-Kreis aber verbunden. Nach vielen Jahren ist der Zeitpunkt gekommen, eine neue Herausforderung zu suchen und sie anzunehmen. Wir haben im EN-Kreis tolle Jusos, die den Verband weiterbringen können und denen ich das auch zutraue. Das alles hat mich in den letzten Monaten dazu bewogen, zu erkennen, dass meine Aufgabe im Kreis als Vorsitzender abgeschlossen ist. 

Wie wird der Übergang im EN-Kreis aussehen?

Ein vernünftiger und geregelter Übergang ist mir sehr wichtig! Daher bleibe ich noch einige Monate bis zu Anfang nächsten Jahres Vorsitzender und führe weiterhin viele Gespräche. Die Kommunalwahl war mir noch ein großes Anliegen. Unser Engagement darf nicht unter meiner Entscheidung leiden oder beeinflusst werden. Anfang nächsten Jahres werden dann auf einer Sitzung Neuwahlen durchgeführt, bei denen ich mein Amt zur Verfügung stelle und wir dann vielleicht noch die eine oder andere Position nachwählen müssen.  

Welche Rolle hast du im LaVo? Wie interpretierst du deine Aufgaben?

Da gibt es verschiedene Aufgaben, aber das wird der neue Vorstand erst diskutieren müssen. Es gibt zB. verschiedene Ansprechpartner*innen zu unterschiedlichen Themen. Da möchte ich am liebsten die Themen Umweltschutz und Mobilität repräsentieren. Die beiden wären mein Ding!
Strukturell gesehen, betreut jedes LaVo-Mitglied bestimmte Regionen in NRW. So ist die LaVo-Ebene auch eine „Service-Ebene“ und da möchte ich aufsuchende Fürsorge betreiben und den betreuten Regionen als zuverlässiger Ansprechpartner und proaktiven Hilfesteller zur Seite stehen. 

Glaubst du, du brauchst viel Eingewöhnungszeit oder überwiegt die Tatenlust?

Ich brauche sicherlich einige Zeit, um die Rolle zu verinnerlichen. Das war bisher immer so und das erwarte ich auch bei den NRW Jusos. In Hattingen, als ich noch frisch dabei war, habe ich ein halbes Jahr gebraucht, um die Rolle zu verstehen. Das wird im LaVo aber nicht so lange brauchen. Aber nach spätestens 2-3 Sitzungen, wenn ich eine Übersicht habe, weiß ich, was andere von mir erwarten und wie die genau Arbeitsaufteilung aussieht.

Worauf freust du dich im LaVo?

​​​​​​​Ich freue mich auf engagierte Jusos, tolle Leute und ein produktives Team. Es ist eben Politik auf einer anderen Ebene, auf der man anderen Verbänden weiterhelfen kann. Dieses Privileg, Landesvorstand des größten Juso-Landesverbandes Mitglied sein zu dürfen, stärkt meine Vorfreude. Letztlich möchte ich den Verband, die Gesellschaft und das Land voranbringen. 

Wie ändert sich dein Verhältnis zu den EN Jusos?

Die EN-Jusos bleiben selbstverständlich mein Herzens-UB. Ich bleibe den Menschen verbunden. Und dann nach ‚Ende‘ meiner Aktivität hier kann ich auf vier tolle Jahre als Vorsitzender im Kreis, fünf im Vorstand und drei als Vorsitzender in Hattingen zurückblicken. Wir hatten immer ein super Team mit durchwechselnden Leuten! Für die werde ich immer da sein, wenn ich auch nicht mehr auf jeder einzelnen Sitzung anwesend sein werde. 

 

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