10 Fragen an... Axel Echeverria

Veröffentlicht am 01.01.2021 in Allgemein

Was sind die Jusos? Wer verbirgt sich hinter den Artikeln und Ständen? Womit beschäftigen sich die Jusos?

Mit unserer Katagorie "10 Fragen an..." wollen wir euch uns, aber auch weitere politische Akteure außerhalb der magischen Bioklippe von 35 Jahren (Ende der Juso-Mitgliedschaft) vorstellen.

Dieses Mal mit Axel Echeverria, der in diesem Jahr erstmals für den Bundestag kandidieren möchte.

Von Daniel Achenbach

1. Hallo Axel, schön, dass du unser Gast im Interview bist! Aber stell dich doch zu Beginn mal vor. Wer bist du?

Moin Daniel, sehr gerne! Danke an euch für die Einladung. Zu mir im Stakkato: Axel Echeverria, Vater eines kleinen Sohnes, Halbspanier, Historiker, unentdecktes Weltklassetalent im Schach und Fußball im Ruhestand, Fahrradfahrer, Fußballfan, beruflich in der Arbeitsmarktpolitik unterwegs und natürlich von ganzem Herzen Sozi!


2. Wir Jusos haben dir ja bereits unsere Unterstützung für deine Bundestagskandidatur zugesichert. Warum möchtest du nach Berlin?

Erstmal Danke für eure Unterstützung, die mir als ehemaliger Vollblut-Juso echt eine Menge bedeutet.

Ich bin hier im Kreis aufgewachsen. Ich kenne die Menschen hier und ihre Sorgen, Nöte aber auch Hoffnungen. Seit über 10 Jahren bin ich in der Kommunalpolitik im Kreis unterwegs und weiß daher auch, was die politischen Herausforderungen der nächsten Jahre sind. Ich möchte in Berlin die Menschen des nördlichen Ennepe-Ruhr-Kreises vertreten und mich für unsere Region dort stark machen.

 

3. Jetzt wird es konkret: Hast du einen ganz bestimmten Punkt, den du im Bundestag durchsetzen möchtest?

Klar! Neben vielen anderen Punkten liegt mir das Thema Kommunalfinanzen sehr am Herzen. Bei uns im Ruhrgebiet – aber auch in anderen Regionen Deutschlands – stehen die Städte finanziell sehr schlecht da. Dabei geht es nicht nur um die Altschulden, sondern allgemein um die finanzielle Ausstattung unserer Städte. Die schlechte Kassenlage spiegelt sich doch überall wider: Marode Schulen, kaputte Straßen, fehlende Jugendzentren, ein zusammengestrichener ÖPNV etc. Wir als SPD, aber auch alle anderen Parteien, können die besten Ideen für unsere Städte haben, aber solange kein Geld da ist, können wir diese nicht umsetzen. Daher muss die Finanzausstattung der Kommunen anders geregelt werden. Das möchte ich erreichen.

 

4. Du hast auch eine Juso-Vergangenheit. Wie blickst du auf deine Juso-Zeit? Was hast du bei den Jusos gemacht?

Juso-Vergangenheit hört sich so negativ an. Ganz ehrlich: Die Zeit als aktiver Juso war in vielerlei Hinsicht die spannendste Zeit in der Partei. Ich war unter anderem Vorsitzender der EN-Jusos. Die Jusos waren und sind die Zukunft unserer Partei, dabei stets kritisch und dabei bestenfalls eine Spur direkter und provokanter als der Rest der Partei. Das gehört dazu. Zu meiner aktiven Zeit wurden wir als EN-Jusos und als Jusos Witten zwei Mal für den Dröscher-Preis nominiert: Unter hunderten Projekten in den Gliederungen der SPD haben wir es damals zwei Mal aufs Podium auf dem Parteitag geschafft und wurden für Aktionen gegen Jugendarbeitslosigkeit und gegen Rechts ausgezeichnet. Es freut mich sehr, dass dies immer noch zentrale Themen des Verbandes sind.

 
5. Hast du in deinem zukünftigen Wahlkreis einen Lieblingsort?

Wenn ich ehrlich bin, sind es drei Orte: Die Ruine Hardenstein in Witten (auf Platz eins, weil sie direkt an der Ruhr liegt), Burg Blankenstein in Hattingen und die Ruine Volmarstein in Wetter. Ich mag halt alte Gemäuer mit Geschichte.


6. Das alte Jahr ist zu Ende und Spotify zeigt uns allen unsere Top-Songs 2020. Welche waren es bei dir?

Meine TOP 5:

1. Blinding Lights (The Weeknd)

2. Der letzte Tanz (Bosse)

3. Ich, am Strand (Die Ärzte)

4. Grün-weiße Liebe (Jan Delay)

5. La vida es una tombola (Manu Chao)

Vier HAT was mit Fußball zu tun. Zur Einstimmung läuft das jedes Wochenende und je nach Ergebnis auch mehrmals ;)


7. "Demokratisierung der Gesellschaft" - Was das Juso-Herz höher schlagen lässt, verursacht bei Konservativen Angstschweiß. Wie stehst du dazu?

In unserem Hamburger Programm stehen so einige Dinge drin, die bei Konservativen Angstschweiß verursachen. Daher habe ich damit kein Problem.


8. Welches Potential sieht du beim Thema Wasserstoffenergie in den nächsten Jahren und warum? 

Jede Menge! Nicht nur wenn es um Mobilität geht. Beim Wittener Stahlwerk der DEW zeigt sich, dass Wasserstoff auch zur Stromgewinnung in der Industrie erfolgreich genutzt werden kann. Insbesondere grüner Wasserstoff könnte die Zukunft der ressourcenschonenden Energiegewinnung sein. 


9. Wie sieht für dich der perfekte, politikfreie Tag aus?

Ausschlafen, ein langer Spaziergang mit meinem Sohn, Fußball und den Tag dann in Ruhe auf dem Balkon oder mit Freunden ausklingen lassen. Dazwischen darf auch gerne Zeit mit einem guten Buch liegen.


10. Zuletzt das Wichtigste: Dein Herz schlägt im Kreis, weil...?

...ich hier zu Hause bin.

 
 

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