Dröscherpreis

Jusos


Jusos EN gewinnen Dröscherpreis

Auf dem Bundesparteitag der SPD, der am vergangenen Wochenende in Dresden stattfand, wurden die Jusos des Ennepe-Ruhr-Kreises mit dem Wilhelm-Dröscher-Preis 2009 ausgezeichnet. In der Kategorie „Aktionen gegen Rechts“ setzte sich ihre Kampagne „Fall nicht auf braune Flötentöne rein“ als bestes Projekt durch.

Insgesamt gewannen die Jusos EN mit ihrem „vorbildlichen Engagement gegen eine menschenverachtende Ideologie“, wie es die Kuratoriumusvorsitzende des Wilhelm-Dröscher-Preises und ehemalige Entwicklungshilfeministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul bei ihrer Laudatio ausdrückte, den zweiten Preis, der mit 1500 Euro dotiert ist.
Im Rahmen ihrer Kampagne, die maßgeblich von den Stadtverbänden Witten, Wetter und Herdecke im Vorfeld von Kommunal- und Bundestagswahl konzipiert und durchgeführt wurde, leisteten die EN-Jusos in erster Linie Aufklärungsarbeit über die wirklichen antidemokratischen und fremdenfeindlichen Ziele vornehmlich der NPD, die diese immer stärker durch pseudosoziale Forderungen verschleiert. Dabei nutzen die Jusos vielfältige Mittel, die über den klassichen Infostand weit hinaus reichten. So verteilten Sie jugendgerechtes Aufklärungsmaterial in Form von Mausfallen, die als Symbol für die „Rattenfänger“ von der NPD standen. Es wurden Konzerte in den Städten des Kreises organisiert, in derem Umfeld über die NPD informiert wurde und auch in den lokalen aktionsbündnissen gegen Rechts mischten die Jusos aktiv mit.
Der Erfolg dieser Vielfalt überzeugte letztendlich auch die Jury: In keinem Parlament des Kreises gelang es der NPD, ihr erklärtes Wahlziel, das Erlangen von Fraktionsstärke und damit verbundene Einnahmesteigerungen, zu erreichen. Für die nächste Kommunalwahlen steht für die Jusos fest: Die NPD muss aus allen Stadträten verbannt werden.

 
 

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